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Unser Schiff hat ein Schanzkleid, eine geschlossene Reling

Unser Schiff hat ein Schanzkleid, eine geschlossene Reling

Wir haben wieder ein kleines Detail für Euch: Unser neues Schiff hat ein Schanzkleid, eine geschlossene Reling. Im ersten Moment scheint das erst einmal keine große Sache zu sein, im Einsatz ist es aber für die Sicherheit der Geretteten sehr wichtig: Es verhindert, dass Wellen über das Deck spülen, wodurch alle Personen an Deck besser geschützt sind.

Weitere Eindrücke folgen bald!

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Hört sich gut an, der Maschinentest des neuen Schiffs

Musik in unseren Ohren – Der Maschinentest hört sich richtig gut an!


Wir haben uns gedacht, dass wir Euch zur Überbrückung ein paar nette Details vom Schiff erzählen und damit die Spannung noch ein bisschen hoch halten.
Andreas hört beim Maschinentest genau hin und genießt. Manchmal ist so ein Sound fast wie die Lieblingsplatte.

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Schiff gekauft!

Wir haben ein Schiff gekauft. Bald werden wir Menschenleben retten!

Wir platzen vor Freude! Diese Woche haben wir ein Schiff gekauft! Bis die letzten Formalitäten in trockenen Tüchern sind, müssen wir Euch leider noch ein wenig warten lassen. Ihr dürft Euch aber sicher sein: Es ist wundervoll und bestens für seinen Job geeignet und wird sehr bald Menschenleben retten.

Unser Konto ist verständlicherweise nach dem Kauf ziemlich leer. Ihr wisst ja, wie Ihr uns helfen könnt 😉

Jede Spende hilft!

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Wenn aus Hoffnung überwältigende Freude wird!

Wenn aus Hoffnung überwältigende Freude wird! Spendenaktion „Wir kaufen ein Schiff“ hat alle Erwartungen übertroffen

Einmal kurz die Augen gerieben, oder vielleicht zur Sicherheit ein paar Mal mehr? Ja, es ist kein Traum gewesen. Wir durften tatsächlich realisieren, dass das Ergebnis unserer Spendenaktion „Wir kaufen ein Schiff“ summa summarum alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Wenn Endorphine fliegen könnten, dann hätte das Sea Punks-Seepferdchen Flügel bekommen und es wäre mit freudestrahlenden Augen ganz weit oben am Horizont zu bestaunen gewesen. 

Insgesamt konnten wir über 1.000 Spender*innen dazu gewinnen, einen wichtigen Beitrag zur zivilen Seenotrettung durch die Sea Punks zu leisten.  Mit einem Spendenvolumen von insgesamt 195.000 Euro haben wir unser Ziel, ein rettungsfähiges Schiff zu kaufen, erreicht. Wir stehen mit der überwältigenden finanziellen Hilfe, die uns auf unterschiedlichsten Wegen erreicht hat, auf einem Fundament, das es uns in den ersten Wochen des Jahres bereits ermöglicht hat, auf die Suche nach Schiffen zu gehen, um unsere Mission, Menschenleben zu retten, zum nächst möglichen Zeitpunkt in die Tat umsetzen zu können. 

Da wir uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit jedoch nicht von Phantasievorstellungen leiten lassen, sondern unsere Ziele mit Weitsicht erreichen wollen, haben wir zunächst den erreichten Status Quo in internen Arbeitsgruppen kommuniziert und neu bewertet. Dann ging es auch schon los. Die ersten Schiffsbesichtigungen wurden geplant. Spanien und Polen waren die beiden ersten Anlaufziele. 

In dubio pro nave, also sprichwörtlich „im Zweifel für ein anderes Schiff“. So könnte man den ersten Termin der Schiffsbesichtigung an der spanischen Küste beschreiben. Während sich vor Ort neben der Problematik unvollständiger Papiere, die zum Betreiben eines Schiffs von den Behörden jedoch repressiv gefordert werden, auch noch technische Bedenken anhäuften, konnte der wenige Tage darauf organisierte Besichtigungstermin in Polen als durchaus vielversprechend angesehen werden. Letztlich müssen aber alle Unwägbarkeiten, die mit dem Kauf und dem Betreiben eines Schiffs für die Seenotrettung auf offener See einhergehen, vollständig ausgeräumt werden. Daher können wir für den Moment noch keinen Vollzug, sondern lediglich einen Zwischenstand verkünden: wir sind unserem Ziel schon ein großes Stück nähergekommen. Die Ziellinie haben wir aber noch nicht passiert. Aber Achtung: sollte in den kommenden Wochen ein fröhlich grinsendes Seepferdchen am Horizont auftauchen, dann nichts wie rein hier, News durchforsten einfach mitfreuen! 

Über alle Fortschritte werden wir in allen uns zur Verfügung stehenden Medien berichten. Video- und Fotodokumentationen zu den Schiffsbesichtigungen können Interessierte auf den unterschiedlichsten Social Media-Formaten unseres Vereins abrufen. 

Fortsetzung folgt…schon ganz bald, versprochen!

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Der „punkigste“ Container der Welt macht Station in Griechenland

Der „punkigste“ Container der Welt macht Station in Griechenland

Viele fleißige Helfer*innen haben ihn im vergangenen Sommer zu dem gemacht, was er heute ist: der „punkigste“ Sanitärcontainer, den die Menschheit bislang zu Gesicht bekam. 

Mittlerweile ist der Container im griechischen Thessaloniki angekommen. Dort haben Wave – Thessaloniki und Grenzenlose Wärme – Refugee Relief Work e.V. Hilfsangebote für Menschen, die sich auf der Flucht befinden, geschaffen. Geflüchtete werden vor Ort verpflegt und medizinisch versorgt. Duschmöglichkeiten waren dort jedoch Fehlanzeige. Um diesen Zustand zu ändern, haben wir gemeinsam mit anderen Organisationen nach einem geeigneten Standort für unseren Sanitärcontainer gesucht, der sowohl von Behörden akzeptiert wird, als auch die nötige Infrastruktur für Strom und Wasser bietet. Im Dezember vergangenen Jahres wurde der Container abgeholt und nach Griechenland transportiert. Unser Team vor Ort hat bereits begonnen, den Container in Betrieb zu nehmen. Die Arbeiten müssen aber immer wieder wegen der lückenhaften Infrastruktur in diesen Außengebieten unterbrochen werden. Die Inbetriebnahme muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. 

Auch in dieser Mission haben wir einen langen Atem. Wir bleiben dran!

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Endspurt!

Unglaublich – wir sind so endlos froh, denn wir werden gemeinsam mit eurer Hilfe ein Schiff kaufen.

110.000€ sind bis heute zusammen gekommen, doch zurücklehnen ist nicht so unser Ding.
Bitte gebt gemeinsam mit uns nocheinmal richtig Gas, denn jeder Euro mehr erhöht die Chance auf ein schnelleres, größeres und somit effizienteres Schiff. Bis zum Ende des Monats schaffen wir die 130.000€ für die zweite Stufe!
Damit können wir tatsächlich ein Rettungsschiff an den Start bringen!

Noch zwei Wochen – der Countdown läuft

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Spendenkampagne startet: Wir kaufen ein Schiff!

Spendenkampagne startet:
Wir kaufen ein Schiff!

Wenn es hier in den letzten Wochen und Monaten etwas stiller geworden ist, dann vor allem, weil wir damit beschäftigt waren, unser neues Projekt vorzubereiten: Wir kaufen ein neues Schiff!

Die Situation im zentralen Mittelmeer ist kein bisschen besser geworden: Pushbacks, unterlassene Hilfeleistung, die EU macht vor allem eines: Wegsehen. Wir wollen das nicht akzeptieren und nun auf’s neue aktiv werden. Es gibt viele sinnvolle Wege, vor Ort zu unterstützen. Die Summe, die in unserer Spendenkampagne erreicht wird, wird entscheidend dafür sein, welche Art von Einsatz wir realisieren können.

Wir haben uns mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten auseinandergesetzt und unterschiedliche Schiffskonzepte entwickelt. Unsere Kampagne ist daher in Stufen angelegt:

Menschenrechtsbeobachtung mit Segelboot
(ab 60.000€):

Sollte der Gesamtbetrag der Spenden 60.000€ erreichen, können wir damit den Kauf eines Segelboots sowie die nötigen Reparaturen und Umbauten finanzieren, um mit der Durchführung von Beobachtungsmissionen zu beginnen, deren Zweck ist, die zahlreichen Pushbacks, die vielen Fälle von unterlassener Hilfeleistung und das Wegsehen der EU an dieser tödlichen Außengrenze Mittelmeer zu dokumentieren.

Seenotrettung mit Segelschiff
(ab 130.000€):

Erreicht der Gesamtbetrag 130.000€, finanziert das den Kauf und die Indienststellung eines größeren Segelschiffs mit dem wir aktiv Seenotrettung betreiben können.
Ein solches Schiff ist vor allem dazu geeignet, Lücken in der Rettungsversorgung zu schließen. 
Da nur wenig Decksfläche zur Aufnahme Geretteter zur Verfügung steht, ist ein solches Schiff darauf angewiesen, sehr zeitnah von Behörden oder größeren Rettungsschiffen unterstützt zu werden, um die Menschen außer Gefahr zu bringen. 
Dennoch halten wir auch diesen Einsatzzweck für höchst wichtig.
Medizinische Notfallversorgung, Versorgung mit Wasser und Essen, die Betreuung besonders Schutzbedürftiger, all das ist selbst mit einem kleinen Schiff möglich.

Rettungsschiff
(ab 280.000€):

Wenn wir 280.000€ und mehr erreichen, können wir ein vollwertiges Rettungsschiff in den Einsatz bringen. Die Einsätze eines solchen Schiffs sehen deutlich anders aus und erfordern eine völlig andere Art der Vorbereitung, Zusammenarbeit und Finanzierung.
Eine professionelle Schiffscrew, von Kapitän*in über Maschinist*in bis zur Deckscrew, sorgt für den reibungslosen Ablauf, der auch große Rettungsaktionen ermöglicht. Mit einem Rettungsschiff können wir Gerettete über mehrere Tage angemessen an Bord  versorgen, was aufgrund staatlicher Repression immer häufiger notwendig ist.
Ein Einsatz mit einem solchen Schiff verursacht ein Vielfaches an Kosten. Auch darauf sind wir vorbereitet und stehen in Kontakt mit Akteur*innen aus der zivilen Seenotrettung, die gemeinsam Solidarität auf See möglich machen.

Unser Ziel ist, bis zum Ende des Jahres Geld zu sammeln, damit wir spätestens im nächsten Sommer einsatzbereit sind.
Währenddessen suchen wir nach passenden Schiffen, damit wir zum Jahresanfang alles in die Wege leiten können, was wir für den Start der Einsätze brauchen.

Nun liegt es an euch: Helft uns, so viel Geld wie möglich zu sammeln!
Danke!

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Rise Above sticht in See!

21. September 2021

Großartige Neuigkeiten: Mission Lifeline meldet den Start der Überführungsfahrt Richtung Mittelmeer!
Die „Rise Above“, das Rettungsschiff, was wir gemeinsam mit Lifeline für den Einsatz in der zivilen Seenotrettung umgebaut und vorbereitet haben, ist nun auf dem Weg.
Nach langen Monaten harter Arbeit und staatlich verordneter Hindernisse ist dieser Abschnitt beendet.
Geplant ist, nach einer etwa zweiwöchigen Überfahrt ins Mittelmeer eine kurze Werftzeit einzulegen, um die während dieses ersten längeren Einsatzes zu Tage getretenen kleinen Fehler und Schäden zu beheben und dann schnellstmöglich in die erste Rettungsmission zu starten.

Wir freuen uns sehr, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und wünschen Mission Lifeline eine lange, erfolgreiche Einsatzzeit!

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Neues Projekt: Waschcontainer

23. Juli 2021

Flucht geschieht nicht nur auf dem Mittelmeer.

Auch auf dem Festland stranden Menschen an den europäischen Außengrenzen.
Hier angekommen werden sie unter unzumutbaren Bedingungen in Auffanglager einquartiert. Diese Lager erfüllen nicht im Ansatz menschenwürdige Lebensbedingungen.

Auf der Flucht hilft alles was Menschen ihre Würde zurückgibt. Durch den Verein SOS Bihac, der das Lager Lipa humanitär betreut, erreichten uns Berichte über die  katastrophalen hygienischen Zustände, speziell im Lager Lipa in Bosnien.
Auf ca. 1000 Bewohnende kommen 10 Duschen, hier muss Abhilfe geschaffen werden. 

“Lass einfach machen” 

Für den Einsatz in den Lagern an der Grenze von Bosnien zur EU bereiten wir inzwischen zwei Container vor, die den Geflüchteten vor Ort ein klein wenig Linderung verschaffen sollen. Die hygienischen Zustände auch in den anderen bosnischen Lagern sind unsäglich. Es gibt wenig bis kein fließendes Wasser, keinerlei Waschmöglichkeiten. Das begünstigt die Ausbreitung diverser Krankheiten.
Gemeinsam mit vor Ort tätigen NGOs haben wir daher beschlossen, Container umzubauen. Einer wird die Möglichkeit bieten, mit Warmwasser zu duschen, der zweite Container wird nur mit Waschbecken ausgestattet sein und ist dafür leichter in abgelegenen Gegenden mit eingeschränkter Stromversorgung zu betreiben.

Für den weiteren Verlauf der Umbauarbeiten, sowie für den Transport sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Wenn du uns mit deinen handwerklichen Fähigkeiten unterstützen möchtest, melde dich per Mail an: mitmachen@seapunks.de

Verschiedene Möglichkeiten, uns finanziell zu unterstützen, findest du hier:
seapunks.de/spenden

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Ende der Kooperation mit Mission Lifeline

11. Mai 2021

Der Vorstand von Mission Lifeline beschloss im kürzlich, dass keines unserer Vereinsmitglieder:innen geeignet sei, Teil der ersten Mission zu sein. Wir konnten uns dieser Einschätzung nicht anschließen und bedauerten, kein Teil dieses Einsatzes sein zu dürfen. 

Diese Differenzen führten uns zu dem Entschluss, die Kooperation mit dem Abschluss des Umbaus zu beenden.

Wir wünschen Mission Lifeline viel Erfolg bei der Planung und Umsetzung der Rettungsmission und danken ganz besonders unseren zahlreichen Spender:innen und ehrenamtlichen Helfer:innen, die all das ermöglicht haben.

Als wir uns im Oktober 2019 entschieden, mit einem eigenen Schiff in der zivilen Seenotrettung aktiv zu werden, freuten wir uns außerordentlich, dass Mission Lifeline großes Interesse zeigte, dieses Projekt gemeinsam mit uns zu bestreiten. Achtzehn Monate nach Kauf der Rise Above und endlose staatliche Repressionen später, können wir mit Stolz behaupten, das Schiff fertiggestellt zu haben.

Trotz allem beenden wir heute die Zusammenarbeit mit dem Dresdener Verein und entsenden die Rise Above ohne uns ins Einsatzgebiet.

Die Sea Punks verstehen ihre Arbeit und das Engagement in der Seenotrettung als dringend notwendig und werden sich weiterhin für flüchtende Menschen einsetzen. Dabei ist uns besonders wichtig, das Thema Flucht möglichst umfassend zu betrachten: von der Unterstützung auf Fluchtrouten bis hin zum Engagement in der Integrationsarbeit.

Zunächst wollen wir uns nun mit aller Kraft auf ein neues Projekt konzentrieren: Gemeinsam mit der Seebrücke Bad Kreuznach und SOS Bihac werden wir Hygiene-Container mit Duschen und Waschmöglichkeiten für das Camp Lipa in Bosnien realisieren, um die unmenschlichen Bedingungen für Geflüchtete ein wenig zu lindern.

Kontakt:

Sea Punks e.V.

Gerson Reschke

0163-8400048

Benjamin Reschke

0171 3870505

presse@seapunks.de

SPENDENKONTO:

IBAN: DE30 4306 0967 1196 3620 00

BIC: GENODEM1GLS

Kreditinstitut: GLS GemeinschaftsbankKontoinhaber: Sea Punks e.V.