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Überfahrt-Tagebuch

Disclaimer: Lebenretten kostet Geld. Hilf uns die Sea Punk I ins Mittelmeer zu bringen. Jeder Euro hilft. Support us at: https://www.betterplace.org/de/projects/100337-seenotrettung-im-zentralen-mittelmeer-wir-fahren-auf-mission

Tag 9: Biscaya (immer noch ?!?) 01.12.2022

Das mit der Physik ist schon ne spannende Sache: bei jeder großen Welle, die uns von der Seite trifft und heftig in Schräglage bringt, bin ich mir absolut sicher, dass es uns jetzt umwirft. Aber irgendwie passierts dann doch nie (was ich nicht schlimm finde).

Dem Kopf hilft es immerhin ein wenig, dass unsere Crew da tiefenentspannt am Steuer sitzt – dann kann’s ja so kritisch nicht sein.

Leider habe ich es immer noch nicht geschafft, das ganze Spektakel mit der Kamera so einzufangen, dass es fühlbar wird. Diese Bewegungen, wie dieses kleine (aber irgendwie ja schon auch große) Schiff von den Wellen hin- und hergeworfen wird. Unglaublich. Und dann waren da wieder ein paar Delfine, 14 Grad und Sonnenschein, gar kein schlechter Tag.

Im Laufe der Nacht werden wir dann am anderen Ende der Biscaya ankommen, dort wird’s nochmal rumpelig. Entlang der Atlantikküste bleibts dann aber doch das Wetter von der Seite, dass uns noch ein paar Tage begleiten wird, bis es dann nach Gibraltar ruhiger wird.

Also heißt es heute: früh schlafen, man weiß nicht, wann man aus der Koje gekegelt wird!

Tag 8: Biscaya 30.11.2022

Jetzt sind wir da. Die Querung Biscaya wurde immer als das schwierigste Stück angesehen, jetzt gehts los. Irgendwann am frühen Morgen ist dann auch ein Unterschied zu spüren. Ab 5 Uhr schlafe ich nicht mehr ein, das Rollen ist recht stark geworden.

Aber: die Wettervorhersage hat nicht zu viel versprochen. Sonne satt und wir sind endlich auf offener See. Der Seegang ist längst nicht so schwierig, wie erwartet. Also entscheiden wir: durchziehen! So lange das Wetterfenster hält, so viel Strecke machen wir möglich. Die Aussicht ist großartig. Zu allen Seiten nur noch Wasser, in weiter Entfernung hin und wieder mal ein Schiff. Sonst nichts.

Dann kommt ein Ruf von der Brücke: Delfine! Über 5-10 Minuten begleitet uns eine kleine Gruppe von Delfinen, tauchen immer mal wieder in Bugnähe auf und machen ein paar Sprünge Wieder so ein erstes Mal.

Im Schiffsalltag kehrt immer mehr Ruhe ein. Nach inzwischen 3 Wochen auf engstem Raum  versuchen wir, uns das bisschen Privatsphäre zu erhalten, was auf so einem kleinen Schiff eben möglich ist. Manche Leute sieht man dann auch mal einen Tag gar nicht. Noch haben wir ein Stückchen vor uns, also auch mit den mentalen Kräften haushalten.

Tag 7: Guernsey 29.11.2022

Letzter Zwischenstopp. Fun fact: wer als deutscher Verein oder Unternehmen ein Seeschiff betreibt, zahlt auf Diesel keine Energiesteuer. Tolle Sache. Problem ist nur: diese Regelung gilt nur, wenn eine Gewinnerzielungsabsicht besteht. Naja, wen wundert‘s. Das zumindest war der Grund, dass wir in Deutschland die Tanks noch nicht voll gemacht haben und diesen Halt einlegen mussten.

Guernsey ist eine kleine Insel vor der Französischen Küste, untersteht aber der britischen Krone. Wir legen neben einer riesigen Föhre an, die vermutlich hauptsächlich Tagestouristen bringt. Ein kleines bisschen Helgoland-Feeling, nur mit Autos und Tshirt Wetter.

Das Bunkern dauert ein paar Stunden, währenddessen ist Zeit für kleine Reparaturen an der Maschine und endlich mal wieder Kommunikation mit zuhause. Anrufen, Sprachnachrichten schicken, per FaceTime „Trivial Pursuit“ mit den Kindern spielen.

Abseits dieser netten Auszeit ist wieder das Wetter Thema Nummer eins. Mit den üblicherweise 2-3 Tagen, auf die man sich bei der Vorhersage verlassen kann, war eine richtige Planung nur sehr schwer machbar. Jetzt sind wir aber da, das Ende des Kanals ist bald erreicht, dann kommt die Biskaya.

Dort ist die größte Herausforderung, dass die Wellen zu dieser Jahreszeit recht hoch sein können und noch dazu von der Seite kommen. Das kann mit einem kleinen Schiff wie unserem ganz schön ungemütlich werden. Gerade sieht es aber so aus, als könnten wir „Glück“ haben: für die nächsten Tage sind 3-4 Meter angesagt, deutlich besser als die 6 Meter, die dort zuletzt zu sehen waren.

Wenn es passt, werden wir direkt durchfahren, morgen, wenn wir um das letzte Stück Frankreich herumgefahren sind, wissen wir mehr. Heute aber endet der Tag erst einmal mit Sonne, sanften, langen Wellen und Lasagne.

Tag 6: 28.11.2022 – Ärmelkanal


Heute Nacht sind wir in den Ärmelkanal gefahren. Ein wenig mulmig war uns da vorher schon, auch hier könnten wir ja schon auf Geflüchtete in Seenot treffen. Das Wetter war gar nicht so übel, alles möglich. Passiert ist dann aber doch nichts.

Langsam sind alle „angekommen“ auf dem Schiff. Das Wetter ist ein wenig freundlicher, die Wellen weniger, und alle haben sich an die Bewegungen des Schiffs gewöhnt. Es kehrt also sowas wie Schiffsalltag ein. An der Maschine werden die ersten Verbesserungen umgesetzt, auch Putzen ist wieder möglich (juhu!). Außerdem hat Frido Burger gemacht (noch mehr juhu!).

Inzwischen sind wir seit etwa drei Wochen in dieser Konstellation auf dem Schiff. Ein sehr spezielles Gefühl. Riesige WG, aber ohne Gäste. Manches machen wir zusammen, einigen Menschen begegnet man kaum noch, weil die Schichten versetzt sind. Das Schiff, was permanent unterwegs ist, aber eben doch nicht ankommt, gleichzeitig sowohl Sicht- als auch Datenverbindung nach außen hat und doch von allem isoliert ist, scheint gerade wie eine Parallelwelt.

Ich versuche mir vorzustellen, was das mit einem Leben macht, wenn man immer wieder wochenlang auf Schiffen unterwegs ist. Das Leben zuhause ist eben nicht auf Pause gestellt, auch wenn es sich so anfühlt. Alles, was dort liegen bleibt, wird uns wohl wie eine kleine Lawine überrollen.

Noch aber ist der Alltag weg. Morgen sind wir in Guernsey, bunkern. Das überrollt dann zumindest das Vereinskonto, große Lawine.

Tag 5: Wellengang 27.11.2022

Ich war noch nie länger als 24 Stunden am Stück auf See, vielleicht erklärt das ein bisschen die ausführliche Auseinandersetzung mit Wellen und Seegang. Vor der Überfahrt wurde immer wieder davon gesprochen: Biscaya, 6-7 Meter Wellen, Seekrankheit, abwettern in Buchten. Ohne jegliche Erfahrung habe ich natürlich versucht, mich auf alles einzustellen. Dann jeden Tag die Frage „Und, wie hoch sind die Wellen jetzt? Ach, nur 2 Meter, ok“.

Alles nur Zahlen und Warnungen, schwer einzuschätzen, wie sich das anfühlt. Ich ging ins Bett mit der Ankündigung, dass ich wohl während der Nacht herausgeworfen werden würde. Ganz so schlimm war es dann nicht, aber an Schlaf war dann nicht mehr wirklich zu denken. Für mich persönlich ist die Angst, dass das Schiff kaputtgehen könnte, schlimmer als Seekrankheit. Ich bleibe weiterhin verschont, während einige andere immer wieder auf s Klo stürzen. Aber diese Geräusche, mit denen ich Nachts aufgewacht bin, sind furchtbar. Knacken, schlagen, metallisches Scheppern. Aus jeder Ecke kommt etwas anderes. Dann die ganze Zeit Wassergeräusche: Ist das jetzt noch draußen oder ist das irgendwie ins Schiff gekommen? Furchtbar.

Das Wetter ändert sich nicht wirklich, bis in den Nachmittag hinein bleibt es ziemlich wild. Wellen, sehr ungleichmäßig und teilweise 3 Meter hoch, der Bug hebt und senkt sich schnell und andauernd. Auf den Videos, die ich gemacht habe, wirkt das alles nur halb so schlimm und es macht nicht fühlbar, was das mit dem Körper macht.

Wahrscheinlich kann man es am ehesten mit einer Achterbahnfahrt vergleichen. Erinnere dich daran, wie sich diese 1 oder 2 Stellen einer Achterbahn anfühlen, an denen du für einen Moment schwerelos bist. Und jetzt stell’ dir vor, das Gefühl hast du alle 10 Sekunden, unterbrochen nur von diesen schnellen, ruckartigen Kurven. Eine neue Runde, eine neue Runde, wer hat noch nicht, wer will noch mal?

So ist Sea Punk I auf der Nordsee im Herbst.

Tag 4: Nordsee – 26.11.2022

Toller Tag zum losfahren, könnte man zumindest denken, wenn man morgens aus dem Fenster schaut. Blauer Himmel, Sonne, endlich wieder etwas wärmer. Heute gehts los nach Guernsey. Drei Tage sind dafür angesetzt.

Die ersten Meilen sind großartig. Alle verbringen nochmal ein bisschen Zeit an Deck, Nase in den Wind halten. Nach ein paar Stunden wird es dann aber doch zunehmend schlechter. Nebel zieht auf, es wird windiger und auch die Wellen werden höher. Gegen Abend sind es dann schon um die zwei Meter und es wird langsam ungemütlich. Die erste Person im Maschinenraum fällt aus, seekrank und zu entkräftet, um weiterzumachen. Zum Glück ist die zweite Person aber noch fit. Trotzdem steigert das natürlich die Belastung, jeder Handgriff wird zu einem größeren Stück Arbeit.

Nils kündigt schon mal an: gegen 2 Uhr heute Nacht wird der Kurs gewechselt, die Welle kommt dann von der Seite und wird uns wohl alle erstmal aus der Koje werfen.

Morgen ist Sonntag, da wird sowieso keine zusätzliche Arbeit eingeplant, gutes Timing also, um in den Überlebensmodus zu wechseln. Ausschlafen wäre auch nett, mal sehen ob das klappt…

Tag 3: Long shower day!! 25.11.2022

Landkrank – alle! Irgendwie gewöhnt man sich ja doch ganz schön schnell an manche Dinge. 30 Stunden waren wir jetzt in Fahrt, heute Nacht im Hafen von Büsum war’s dann plötzlich wieder ganz ruhig.

Nach zwei Wochen Wartezeit mit kompletter Crew sind unsere Vorräte fast aufgebraucht, also wird der Halt in Büsum zum aufstocken genutzt. Einkaufen mit dem Taxi – das haben wir auch noch nicht gemacht. Leider bedeutet die Verzögerung auch, dass zwei Leute die Crew wieder verlassen müssen Jules und Willi Peter haben leider keine Zeit, um weiter bis nach Spanien mitzufahren, also kommt Frido an Bord. Kein leichter Job, nachdem wir so erstklassig bekocht wurden. Immerhin haben die beiden einen ganzen Tag Zeit, um die Kombüse zu übergeben, das macht den Einstieg ein bisschen leichter. Nils und Oskar haben weiter das Wetter im Blick, aktuell sieht es immer noch sehr gut für uns aus, zumindest für alles, was nach dem Ärmelkanal kommt. Vielleicht haben wir wirklich ein bisschen Glück und kommen einigermaßen schnell durch die Biskaya. Jetzt aber erst einmal vorbereiten auf die nächste Etappe bis nach Guernsey. Technisch gibt es keine größeren Dinge zu tun, so wie wir es gehofft haben. 

Morgen geht’s dann wieder los, wieder eine Nummer „größer“ auf der Nordsee. 

Persönliches Tageshighlight: Long shower day! Nach den Sparmaßnahmen der letzten Tage konnten wir in diesem Hafen das Wasser endlich wieder auffüllen und alle dürfen duschen – dieses mal sogar ein bisschen ausgiebiger. Wie das hier auf einmal riecht! Fast so gut wie Julez‘ Essen. Aber reicht jetzt auch, Frido macht das schon!

Tag 2: Zum Nord-Ostsee-Kanal 24.11.2022

Das war’s: erster Tag geschafft. Spätestens, nachdem Nils uns gesagt hat, dass wir vielleicht maximal zwei Meter Welle hatten, haben alle verstanden, was da noch auf uns zukommen könnte. Klar, man wird sich Stück für Stück daran gewöhnen, aber ein Spaziergang wird es auch nicht. Während der Nacht gibt es noch einige Abschnitte, die uns ordentlich durchschütteln, die meisten bekommen aber wenigstens ein Minimum an Schlaf. 

Für einige klingelt dann kurz vor 6 Uhr der Wecker: Schleuserei ist angesagt! Die kleine Sea Punk I zwischen den großen Pötten, spannend!

Kurz vor der Schleuse dann plötzlich Lärm: Am Rand des Kanals sieht man ein paar Lichter zucken, ein Transparent dazu. Lena hat eine kleine Gruppe Menschen aus Kiel mobilisiert, die uns lautstark Motivation zuschreien. Hammer!

Nach dem Schleusen ist wieder Geschrei zu hören: „Seenotrettung ist kein Verbrechen!“ Zeit genutzt, neue Position gesucht und noch einmal. Danke für den herzlichen Support, ihr wart großartig!

Ab da wird es dann gemütlich. Wir tuckern mit 4-7 Knoten durch den Kanal, alle 30 Minuten die Durchsage mit der aktuellen Verkehrssituation, Abstand halten, manchmal in der Weiche warten. Und von vorn. Nach der gewöhnungsbedürftigen Nacht davor ist das die perfekte Art, um auf dem Schiff anzukommen. Durchatmen. Dann läuft es auch noch so gut, dass wir zum Sonnenuntergang den Kanal verlassen, runder Abschluss. 

Dann mit ablaufendem Wasser durch die Elbmündung, teils mit wahnwitzigen 13 Knoten Richtung Büsum. Irgendwann kommen wir schräg auf die Wellen und lernen: Man kann auch wogen UND rollen gleichzeitig. Jetzt sind wir aber wohl alle schon Profis, Karten spielen beim Achterbahnfahren ist kein Ding.

In den Büsumer Hafen geht’s dann mit einem eleganten Schwung, Nils parkt uns ein, als wäre er nie ein anderes Schiff gefahren und dann: Gute Nacht! Morgen wird eingekauft.

Zweites Highlight des Tages: Das Crewmitglied vom benachbarten Tanker in der Schleuse, das uns eine Dankesgeste rüberschickt. Ein Danke dafür, dass wir da sind.

Tag 1: Abfahrt 23.11.2022

Es geht los. Die letzten Tage waren aufreibend: Sitzen, warten, Mails checken. Ohne Versicherungspapiere können wir noch nicht starten. Zwei Wochen lang warten, mit kompletter Crew, Verpflegung, Wasser und Sprit. Also Sprit sparen. Bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt bleibt die Heizung aus. Auch Wasser sparen müssen wir. Duschen nur alle drei Tage, dafür wird dann auch mal kurz der Boiler angeschmissen.

Das schlimmste war aber diese Unsicherheit: Morgen klappt es bestimmt, wir stellen uns schonmal darauf ein, spätestens mittags is es so weit. Dann aber wieder nichts, morgen das gleiche Spiel noch einmal. Stimmung am Boden. Das fiese daran: Wir fahren sowieso schon zu einer ungünstigen Jahreszeit los, das Wetter wird immer schlechter, wir werden immer wieder Pausen einlegen müssen, um auf bessere Tage zu warten. Aber jetzt is es so weit, die Vorfreude groß.

Auf uns wartet der erste große Test des Schiffs, nachdem es mehr als acht Monate lang nicht in Bewegung war. Wie hoch ist der Dieselverbrauch? Wie verhält es sich bei Schlechtwetter? Wie belastbar ist die Maschine? Halten die Umbauten die Belastung aus? Die nächsten Wochen werden es zeigen.

Der erste Abschnitt führt uns von der Ostsee durch den Nord-Ostsee-Kanal bis nach Büsum. Das Wetter ist nicht schlecht, aber die Wellen treffen uns von der Seite. Das sorgt für kräftiges Rollen, das bekommt nicht allen. Die Klotür ist direkt viel häufiger geschlossen, die ersten Tabletten und Pflaster gegen Seekrankheit werden ausgegeben. Stück für Stück kehrt Ruhe ein. Die Crew der Abend- und Nachtwachen schläft erst einmal, der Rest der Besatzung versammelt sich auf der Brücke, der Horizont im Blick hilft. Mir geht’s komischerweise gar nicht schlecht, obwohl ich fast gar keine Erfahrung auf See habe. Zumindest der Magen spielt mit. Der Kopf spielt sein eigenes Spiel.

Die Wellen werden Stück für Stück höher, schlagen über den Bug. Wie Achterbahn fahren mit geschlossenen Augen. Prost! Ab welchem Punkt kippt so ein Schiff eigentlich um? Keine Ahnung. Aber unsere Nautiker*innen zum Glück schon und die sind tiefenentspannt. Scheint also zu gehen. Puh! Unten in den Kabinen schaukelt uns das Schiff in den Schlaf. Morgen früh um 6 Uhr wieder aufstehen, da kommt die Schleuserbande am Nord-Ostsee-Kanal an.

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ENDSPURT – DIE LETZTEN ARBEITEN LAUFEN AUF DER SEA…

Wir haben in den letzten Wochen auf dem Kahn nochmal Vollgas gegeben! Dabei haben wir einen Teil der Elektrik ausgetauscht und erneuert und eine Klimaanlage an den Krankenstations-Container angeschlossen.

Für die Bullaugen in der Messe wurden neue Wellenschutz-Bleche gelasert und neue Gefrierschränke in die Galley eingebaut. Damit keine Geräte bei den warmen Temperaturen im Mittelmeer heiß laufen, wurde eine Belüftungsanlage geplant und gebaut.

Als Vorbereitung auf die Überfahrt haben wir eine Bestands- und Ersatzteilliste erstellt und unsere Ersatzteillager aufgefüllt, damit wir auch im Notfall kleinere Reparaturen während der Fahrt erledigen können. 

Aktuell wird der Wetterschutz fertig gebaut und viele Wartungs- und Kleinarbeiten erledigt. Wir müssen noch bunkern (tanken) und das Schiff mit Lebensmitteln beladen, aber so langsam sind die großen Baustellen auf dem Schiff abgeschlossen und wir motiviert loszufahren! Bis dahin liegt aber leider noch ein bisschen Papierkram vor uns, aber wir bleiben optimistisch, dass wir euch bald von unserer Abfahrt berichten können!

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Benefiz-Compilation zugunsten von Sea Punks

Wie geil ist das denn?!?
Wir bekommen unseren ersten Soli-Sampler!
Unter Schafen Records und Grand Hotel van Cleef haben sich zusammengetan, um mit einer Menge namhafter Künstler*innen eine Wahnsinnsplatte zusammenzustellen. Alle Erlöse aus dem Verkauf gehen an uns und helfen damit, Menschenleben im Mittelmeer zu retten.

Die verschiedenen Pakete bekommt ihr hier:
https://www.ghvc-shop.de/va-seenotrettung-ist-kein-verbrechen-benefizcompilation-zu-gunsten-von-seapunks-vorbestellung_3178/

Hier noch ein Auszug aus der Pressemeldung:

Unter Schafen Records und Grand Hotel van Cleef präsentieren mit „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ eine große Benefiz-Compilation, deren kompletter Erlös an den Sea Punks e.V. gespendet wird, damit das neu gekaufte Seenotrettungsschiff SEA PUNK I im September auf erste Mission im Mittelmeer aufbrechen kann.

Einen Teil der Finanzierung möchten die unabhängigen Plattenfirmen Unter Schafen Records aus Köln und Grand Hotel van Cleef aus Hamburg leisten. Gemeinsam haben die beiden traditionsreichen Indie-Labels einen großen Benefiz-Sampler kompiliert, der über 20 Künstler*innen und Bands versammelt, die ihre Songs allesamt kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Die gesamte Tracklist liest sich wie folgt:

Seite A
01. Tocotronic – Jugend ohne Gott gegen Faschismus
02. Die Ärzte – OUR BASS PLAYER HATES THIS SONG
03. Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt
04. Steiner & Madlaina – Das schöne Leben
05. Antje Schomaker – Ich muss gar nichts
06. Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

Seite B
07. Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen
08. The Notwist – Exit Strategy To Myself
09. Ilgen-Nur – Easy Way Out
10. Schrottgrenze feat. Sookee – Traurige Träume
11. Neufundland – Viva la Korrosion
12. Kummer feat. Fred Rabe – Der letzte Song (Alles wird gut)

Seite C
13. Casper feat. Haiyti – Mieses Leben / Wolken
14. Jan Delay feat. Deyo – Spass
15. Deichkind – Wer sagt denn das?
16. Bosse – Das Paradies
17. Gurr – Moby Dick
18. Giant Rooks – Heat Up

Seite D
19. Turbostaat – Ein schönes Blau
20. Faber – Das Boot ist voll
21. Die Goldenen Zitronen – Es nervt
22. Mine feat. Sophie Hunger – Hinüber
23. Ami Warning – Blaue Augen
24. Die Toten Hosen – Europa

Limitierte Bonus-7″
Akne Kid Joe – Ein Morgen ohne Deutschland Die Nerven – Europa

„Seenotrettung ist kein Verbrechen“ erscheint als 2xLP und Doppel-CD, sowie als limitierte 2xLP + 7″ Version, sowie als digitales Album. Der Vorverkauf für die Compilation startet am Montag, dem 15.08.22.

Über den Webshop von Grand Hotel van Cleef ist außerdem ein Kauf des Samplers mit Soli-Beitrag möglich. Ebenfalls sind dort die Testpressungen des Samplers gegen Spende erhältlich. Darüberhinaus fließt auch der Erlös aus dem Verkauf von Tragetaschen aus geupcycleten Bühnen-Backdrops in die Spendensumme.

„Wir haben nichts als Respekt und Liebe und Hochachtung für Menschen übrig, die ihre Zeit zur Verfügung stellen und ihr Leben aufs Spiel setzen, um andere Menschen zu retten. Danke, dass ihr euch traut und das tut, was wir nicht machen“, so Timo Löwenstein (Unter Schafen) und Rainer G. Ott (Grand Hotel van Cleef). „Verschenkt diesen Sampler, streamt ihn und verschenkt ihn dann nochmal. Es ist so einfach zu helfen. Auf das es bald die Sea Punk II, die Sea Grufti 3 und die Sea HipHop 4 gibt. Oder noch besser: Dass wir diese Schiffe alle nicht mehr brauchen.“

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FIRST MISSION KAMPAGNE

Bald geht es los! Die Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen, das Crewing für die Überfahrt läuft schon auf Hochtouren.

Das heißt für uns: Bald müssen wir uns auf die erste Mission mit der Sea Punk I vorbereiten. Jetzt kommt der Knackpunkt: uns fehlt noch eine Menge Geld. Diesel ist teuer und für eine Mission braucht man eine Menge davon. Aber nicht nur das. Auch Reisekosten, Lebensmittel, Ersatzteile und viele andere Dinge wollen bezahlt sein.

Wir gehen davon aus, dass die Mission und alles, was in den Wochen davor und danach passiert, etwa 70.000€ verschlingt. Eine Menge Geld, aber mit eurer Hilfe werden wir das stemmen. 

Wir haben neue T-Shirts und bieten mit dem gleichen Motiv jetzt auch Taschen und Hoodies an, schaut gerne mal in unseren Shop.

ZUM SHOP

Wenn euer Kleiderschrank aber gut gefüllt ist und ihr davon gar nichts braucht, freuen wir uns auch gern wieder über Spenden als Unterstützung.

Alle Infos zu unserer 1st Mission Kampagne findet ihr auf unserer Homepage.

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EuGH setzt klare Grenzen für Hafenstaatkontrollen von Seenotrettungsschiffen

Gute Neuigkeiten aus Luxemburg: Der Europäische Gerichtshof, der für die Auslegung von europäischem Recht zuständig ist, hat diese Woche ein wichtiges Urteil für alle Seenotretter*innen gefällt, mit dem Hafenstaatkontrollen deutliche Grenzen gesetzt werden.

Vor dem EuGH geklagt hatte Sea Watch e.V. gegen die monatelangen Festsetzungen der Sea Watch 3 und Sea Watch 4 im Sommer 2020 durch italienische Behörden mit fadenscheinigen Begründungen: es fehle eine Zertifizierung als Rettungsschiff (die es für Schiffe unter deutscher Flagge aber nur gibt, wenn sie in staatlichem Auftrag tätig sind) und zu viele Gerettete an Bord. Derartige Festsetzungen haben die Arbeit von zivilen Seenotretter*innen in den letzten Jahren immer wieder behindert und erschwert.

Doch nun hat der EuGH festgestellt: Schiffe humanitärer Organisationen dürfen nach europäischem Recht zwar von den Behörden des Hafenstaates kontrolliert werden, aber nur wenn belastbare Anhaltspunkte für eine Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit, die Arbeitsbedingungen an Bord oder die Umwelt vorliegen.

Dabei hat der Gerichtshof zwei sehr konkrete Grenzen aufgezeigt: Die Anzahl der Personen, die sie nach einem Rettungseinsatz an Bord befinden, kann allein keine Kontrolle rechtfertigen – selbst wenn sie weit über der für das Schiff zulässigen Anzahl liegt. Hintergrund ist die im internationalen Seerecht verankerte grundlegende Pflicht, Menschen in Seenot Hilfe zu leisten. 

Außerdem darf für die Aufhebung einer Festhalteanordnung nur das Mögliche verlangt werden, d.h. es müssen nur die Zeugnisse für das Schiff vorgelegt werden, die vom Flaggenstaat für dessen Klassifizierung ausgestellt werden und es darf nicht vorausgesetzt werden, dass sämtliche für eine andere Klassifikation geltenden Anforderungen erfüllt werden.

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SCHIFFSAUSBAU – WIR SIND BALD FERTIG!

Die Umbauarbeiten auf der Sea Punk I gehen voran und so langsam ist ein Ende in Sicht – und das trotz Verzögerungen unserer Baustellen wegen eines defekten Hydraulikrohrs und coronabedingten Helfer*innenausfällen.

Der Containerausbau ist abgeschlossen und der Bau der Sanitäranlagen hat begonnen. Dafür wurde auf dem Bridgedeck ein Podest für mobile Toiletten gebaut und eine Verrohrung zur Entsorgung geklebt und verschraubt.

Unser Rib wurde von einer Bootsbauerin gewartet und Macken in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgefüllt und ausgebessert. 

In der Kombüse wurde Stauraum geschaffen und eine der Crew-Kabinen zu einer Lagerkabine umgebaut. Auf dem Messedeck lagern jetzt ein Teil unserer Rettungsmittel: Insgesamt haben wir über 400 Rettungswesten für Erwachsene und Kinder an Bord, die bereits markiert und für die erste Mission in Big Packs abgepackt sind. 

Auf dem Bridgedeck entstand ein kleiner Bereich für besonders schutzbedürftige Menschen und insbesondere für Kinder. Wir hatten eine Künstlerin an Bord, die einen Teil des Bereichs in eine bunte Landschaft verwandelt hat, damit die Kinder ein wenig Ablenkung von der Situation an Bord finden.

Aktuell sind wir neben den letzten Umbauarbeiten schon mitten in der Überführungs- und Missionsplanung. Das Schiff wird noch Ende des Sommers Deutschland verlassen und in Richtung Spanien aufbrechen. Dort sollen die letzten Kleinigkeiten, die während der Überfahrt im laufenden Betrieb auffallen, angepasst werden, bevor die SEA PUNK I zur ersten Mission aufbricht. 

Dafür sind wir auch weiterhin auf eure Spenden angewiesen! 

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KNEIPENPAKETE

Eine unserer kreativen Ideen, Spenden für unseren Verein und die bevorstehenden Missionen zu sammeln, sind unsere auffälligen Spendendosen, die wir in Absprache mit vielen Stammkneipen der Sea Punks-Mitglieder bereits in einigen Städten in Deutschland aufgestellt haben. 

Haltet doch einfach bei eurem nächsten Besuch eurer Kneipe des Vertrauens die Augen auf und vielleicht entdeckt ihr eine Dose mit unserem unverwechselbaren Seepferdchen-Logo drauf. Der netten Bedienung Trinkgeld geben und noch ein paar Münzen, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten, schließen sich doch nicht aus, oder? 

Noch besser: Ihr kennt eine Kneipe, in der ihr eine von unseren Spendendosen aufstellen könnt und betreut das Spendenprojekt vor Ort? Kein Problem! Einfach kurz bei uns unter fundraising@seapunks.de per Email melden und schon besprechen wir das Ganze. 

Vielen lieben Dank!

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MEDIZINISCHE VERSORGUNG AUF DER SEA PUNK I

Triggerwarnung: Dieser Text benennt sexuellen Missbrauch und Gewaltverletzungen.

Über die letzten Wochen wurden wichtige Fortschritte beim Ausbau und der Montage des neuen Medizincontainers auf der SeaPunk I gemacht. Zunächst wurde der Container mit dem Heck verschweißt und für die Anforderungen an die hohe See umgebaut. Beim Innenausbau und der medizintechnischen Ausstattung des Containers wurde Rücksicht genommen auf die Krankheiten und Verletzungen die Geflüchtete häufig aufweisen. Das gilt im besonderen Maße auch für alle Medikamente und medizinischen Verbrauchsartikeln die wir einsetzen werden. Daten die auf einem Seenotrettungsschiff der NGO Ärzte-ohne-Grenzen zwischen Januar 2016 und Dezember 2019 gesammelt wurden, zeigen dass jeder zweite Gast ärztliche Hilfe aufsuchen musste. 

Die am häufigsten dokumentieren Erkrankungen waren in dieser Untersuchung Hautkrankheiten, Reisekrankheit, milde Infektionskrankheiten der Atemwege und des Magen-Darm-Traktes, Kopfschmerzen und akute Verletzungen. Behandlungsbedürftige Hautkrankheiten waren vor allem die Krätze, welche typischerweise mit einer langen Verweildauer unter schlechten hygienischen Bedingungen verbunden ist (z.B. in Menschenmengen, in Armut und Internierungslagern). Häufig kommt es bei der Krätze zu einer Superinfektion der Haut, da eine medizinische Hilfe während der Flucht nur mangelhaft erfolgt und damit potentiell lebensbedrohlich ist.

Bei den akuten Verletzungen handelte es sich unter anderem um Verbrennungen, welche auftreten, wenn das Gemisch aus Salzwasser und Treibstoff, das häufig im Inneren der Boote verschüttet wird an der Kleidung und am Körper der Geflüchteten haften bleibt. Frauen scheinen überproportional häufig von Treibstoffverbrennungen betroffen zu sein. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Frauen oft in der Mitte des Bootes sitzen, um vor den Wellen geschützt zu sein, da sie oft nicht schwimmen können. Wenn Treibstoff ausläuft, sammelt sich dieser oft in der Mitte des Bootes, wo die Frauen sitzen. 

Aber auch nicht-gewaltbedingte und gewaltbedingte Verletzungen traten auf. In einem von Ärzte-ohne-Grenzen veröffentlichten Bericht über den Gesundheitszustand von Geflüchteten die in einer der Internierungslager Libyens festgehalten wurden, sind neben den katastrophalen Lebensbedingungen Verletzungen durch stumpfe Gewalt, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch dokumentiert. Auch vor ihrer Ankunft in Libyen haben viele Geflüchtete in ihrem Herkunftsland oder auf der Flucht Gewalt erfahren, darunter Erpressung, Misshandlung, Menschenhandel, Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung. So mussten ca. 10% der weiblichen Gäste nach Verletzungen durch sexuell- und geschlechtsbezogene Gewalt behandelt werden. Auch zeigt sich, dass ca. ein Viertel aller Frauen die ärztliche Hilfe in Bezug auf ihre gynäkologische und reproduktive Gesundheit in Anspruch nahmen während ihres Aufenthalts auf dem Seenotrettungsschiff. Nicht zuletzt waren ca. 10% der Frauen zum Zeitpunkt der Rettung schwanger und in dieser Phase besonders schutzbedürftig.

Die adäquate medizinische Versorgung von Geflüchteten kann nur in einem Schutzraum wie dem Medizincontainer gelingen, vor allem in Hinblick auf Verletzungen und Erkrankungen weiblicher Geflüchteter. Auch muss dieser Container so ausgestattet sein, dass eine Therapie bereits auf hoher See begonnen werden kann, um die Gesundheit der Gäste zu erhalten und damit Folgekrankheiten oder einer Traumatisierung entgegenzuwirken. 

Diese medizinische Hilfeleistung ist hierbei mehr als eine klare rechtliche Verpflichtung im internationalen Seerecht. Sie ist ein Menschenrecht.

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LAUFTEAM – SPENDENAKTION FÜR DIE SEA PUNKS

„Keine Jeck es illejal“ hat ein Laufteam für den Köln-Marathon am 2. Oktober 2022 organisiert.

Gemeinsam sammelt das Laufteam unter den Anfeuerungsrufen des Supporter-Teams der Sea Punks dort Spenden für unseren Verein. Hört sich fantastisch an? Dann ab in die Laufschuhe und los gehts!

Mitmachen könnt ihr in den unterschiedlichen Wettbewerben (Marathon, Halbmarathon, Staffellauf). Als Teammitglied erhältst du ein exklusives Laufshirt zum Selbstkostenpreis. Deine Anmeldegebühr und das Anmeldeprozedere beim Köln Marathon wird von „Keine Jeck es illejal“ übernommen. Du sammelst dafür in deinem Umfeld bei Familie, Nachbar*innen, Freund*innen, Bekannten oder Arbeitskolleg*innen Spenden für deinen Lauf. Dafür gibt es eine einfache und kostenfreie Online-Plattform. Dort kannst du dich und unser Projekt kurz vorstellen und Deine Supporter*innen können online Spenden. Wir empfehlen einen Mindestbeitrag von 200 € zu sammeln. Alle Spenden gehen zu 100% an die Sea Punks.

Wir freuen uns auf euch – see you on the streets!

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Foto: Gabi Förster

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SCHIFFSAUSBAU – ES GEHT VORAN!

ACHTUNG #itsatrepp!

Wir haben endlich eine Treppe, von der aus bequem das Bridgedeck erreicht werden kann. Dort werden in den nächsten Wochen noch Gäste-Sanitäranlagen gebaut um den Platz optimal zu nutzen.

Auch sonst hat sich einiges auf unserem Kahn getan! Es wurden viele Stelle ausgebessert, entrostet, Teile abgeflext und wieder dran geschweißt. Dann hieß es lacken, lacken, lacken, lacken. Das hintere Deck wurde neu gestrichen, die Türen ausgebaut, gestrichen und wieder eingebaut.

Der Container für die Krankenstation wurde mit einem großen Kran auf die Sea Punk I gehoben und am Deck fixiert. Dafür wurde eine Unterkonstruktion gebaut und ans Schiff geschweißt. Danach wurde die Ablage fürs Rhib auf den Container befestigt. Dadurch verbrauchen wir möglichst wenig Platz und können das Beiboot mit unserem eigenen Kran von Bord heben.

Aktuell sind wir mitten in der Planung für den Ausbau der Sanitäranlagen und der Trinkwasserversorgung für unsere Gäste. Außerdem wird bald mit dem Innenausbau der Krankenstation begonnen und unsere Kombüse für die Versorgung von vielen Menschen optimiert.

Dafür sind wir auch weiterhin auf eure Spenden angewiesen!

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