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Benefiz-Compilation zugunsten von Sea Punks

Wie geil ist das denn?!?
Wir bekommen unseren ersten Soli-Sampler!
Unter Schafen Records und Grand Hotel van Cleef haben sich zusammengetan, um mit einer Menge namhafter Künstler*innen eine Wahnsinnsplatte zusammenzustellen. Alle Erlöse aus dem Verkauf gehen an uns und helfen damit, Menschenleben im Mittelmeer zu retten.

Die verschiedenen Pakete bekommt ihr hier:
https://www.ghvc-shop.de/va-seenotrettung-ist-kein-verbrechen-benefizcompilation-zu-gunsten-von-seapunks-vorbestellung_3178/

Hier noch ein Auszug aus der Pressemeldung:

Unter Schafen Records und Grand Hotel van Cleef präsentieren mit „Seenotrettung ist kein Verbrechen“ eine große Benefiz-Compilation, deren kompletter Erlös an den Sea Punks e.V. gespendet wird, damit das neu gekaufte Seenotrettungsschiff SEA PUNK I im September auf erste Mission im Mittelmeer aufbrechen kann.

Einen Teil der Finanzierung möchten die unabhängigen Plattenfirmen Unter Schafen Records aus Köln und Grand Hotel van Cleef aus Hamburg leisten. Gemeinsam haben die beiden traditionsreichen Indie-Labels einen großen Benefiz-Sampler kompiliert, der über 20 Künstler*innen und Bands versammelt, die ihre Songs allesamt kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Die gesamte Tracklist liest sich wie folgt:

Seite A
01. Tocotronic – Jugend ohne Gott gegen Faschismus
02. Die Ärzte – OUR BASS PLAYER HATES THIS SONG
03. Danger Dan – Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt
04. Steiner & Madlaina – Das schöne Leben
05. Antje Schomaker – Ich muss gar nichts
06. Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

Seite B
07. Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen
08. The Notwist – Exit Strategy To Myself
09. Ilgen-Nur – Easy Way Out
10. Schrottgrenze feat. Sookee – Traurige Träume
11. Neufundland – Viva la Korrosion
12. Kummer feat. Fred Rabe – Der letzte Song (Alles wird gut)

Seite C
13. Casper feat. Haiyti – Mieses Leben / Wolken
14. Jan Delay feat. Deyo – Spass
15. Deichkind – Wer sagt denn das?
16. Bosse – Das Paradies
17. Gurr – Moby Dick
18. Giant Rooks – Heat Up

Seite D
19. Turbostaat – Ein schönes Blau
20. Faber – Das Boot ist voll
21. Die Goldenen Zitronen – Es nervt
22. Mine feat. Sophie Hunger – Hinüber
23. Ami Warning – Blaue Augen
24. Die Toten Hosen – Europa

Limitierte Bonus-7″
Akne Kid Joe – Ein Morgen ohne Deutschland Die Nerven – Europa

„Seenotrettung ist kein Verbrechen“ erscheint als 2xLP und Doppel-CD, sowie als limitierte 2xLP + 7″ Version, sowie als digitales Album. Der Vorverkauf für die Compilation startet am Montag, dem 15.08.22.

Über den Webshop von Grand Hotel van Cleef ist außerdem ein Kauf des Samplers mit Soli-Beitrag möglich. Ebenfalls sind dort die Testpressungen des Samplers gegen Spende erhältlich. Darüberhinaus fließt auch der Erlös aus dem Verkauf von Tragetaschen aus geupcycleten Bühnen-Backdrops in die Spendensumme.

„Wir haben nichts als Respekt und Liebe und Hochachtung für Menschen übrig, die ihre Zeit zur Verfügung stellen und ihr Leben aufs Spiel setzen, um andere Menschen zu retten. Danke, dass ihr euch traut und das tut, was wir nicht machen“, so Timo Löwenstein (Unter Schafen) und Rainer G. Ott (Grand Hotel van Cleef). „Verschenkt diesen Sampler, streamt ihn und verschenkt ihn dann nochmal. Es ist so einfach zu helfen. Auf das es bald die Sea Punk II, die Sea Grufti 3 und die Sea HipHop 4 gibt. Oder noch besser: Dass wir diese Schiffe alle nicht mehr brauchen.“

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FIRST MISSION KAMPAGNE

Bald geht es los! Die Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen, das Crewing für die Überfahrt läuft schon auf Hochtouren.

Das heißt für uns: Bald müssen wir uns auf die erste Mission mit der Sea Punk I vorbereiten. Jetzt kommt der Knackpunkt: uns fehlt noch eine Menge Geld. Diesel ist teuer und für eine Mission braucht man eine Menge davon. Aber nicht nur das. Auch Reisekosten, Lebensmittel, Ersatzteile und viele andere Dinge wollen bezahlt sein.

Wir gehen davon aus, dass die Mission und alles, was in den Wochen davor und danach passiert, etwa 70.000€ verschlingt. Eine Menge Geld, aber mit eurer Hilfe werden wir das stemmen. 

Wir haben neue T-Shirts und bieten mit dem gleichen Motiv jetzt auch Taschen und Hoodies an, schaut gerne mal in unseren Shop.

ZUM SHOP

Wenn euer Kleiderschrank aber gut gefüllt ist und ihr davon gar nichts braucht, freuen wir uns auch gern wieder über Spenden als Unterstützung.

Alle Infos zu unserer 1st Mission Kampagne findet ihr auf unserer Homepage.

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EuGH setzt klare Grenzen für Hafenstaatkontrollen von Seenotrettungsschiffen

Gute Neuigkeiten aus Luxemburg: Der Europäische Gerichtshof, der für die Auslegung von europäischem Recht zuständig ist, hat diese Woche ein wichtiges Urteil für alle Seenotretter*innen gefällt, mit dem Hafenstaatkontrollen deutliche Grenzen gesetzt werden.

Vor dem EuGH geklagt hatte Sea Watch e.V. gegen die monatelangen Festsetzungen der Sea Watch 3 und Sea Watch 4 im Sommer 2020 durch italienische Behörden mit fadenscheinigen Begründungen: es fehle eine Zertifizierung als Rettungsschiff (die es für Schiffe unter deutscher Flagge aber nur gibt, wenn sie in staatlichem Auftrag tätig sind) und zu viele Gerettete an Bord. Derartige Festsetzungen haben die Arbeit von zivilen Seenotretter*innen in den letzten Jahren immer wieder behindert und erschwert.

Doch nun hat der EuGH festgestellt: Schiffe humanitärer Organisationen dürfen nach europäischem Recht zwar von den Behörden des Hafenstaates kontrolliert werden, aber nur wenn belastbare Anhaltspunkte für eine Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit, die Arbeitsbedingungen an Bord oder die Umwelt vorliegen.

Dabei hat der Gerichtshof zwei sehr konkrete Grenzen aufgezeigt: Die Anzahl der Personen, die sie nach einem Rettungseinsatz an Bord befinden, kann allein keine Kontrolle rechtfertigen – selbst wenn sie weit über der für das Schiff zulässigen Anzahl liegt. Hintergrund ist die im internationalen Seerecht verankerte grundlegende Pflicht, Menschen in Seenot Hilfe zu leisten. 

Außerdem darf für die Aufhebung einer Festhalteanordnung nur das Mögliche verlangt werden, d.h. es müssen nur die Zeugnisse für das Schiff vorgelegt werden, die vom Flaggenstaat für dessen Klassifizierung ausgestellt werden und es darf nicht vorausgesetzt werden, dass sämtliche für eine andere Klassifikation geltenden Anforderungen erfüllt werden.

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SCHIFFSAUSBAU – WIR SIND BALD FERTIG!

Die Umbauarbeiten auf der Sea Punk I gehen voran und so langsam ist ein Ende in Sicht – und das trotz Verzögerungen unserer Baustellen wegen eines defekten Hydraulikrohrs und coronabedingten Helfer*innenausfällen.

Der Containerausbau ist abgeschlossen und der Bau der Sanitäranlagen hat begonnen. Dafür wurde auf dem Bridgedeck ein Podest für mobile Toiletten gebaut und eine Verrohrung zur Entsorgung geklebt und verschraubt.

Unser Rib wurde von einer Bootsbauerin gewartet und Macken in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgefüllt und ausgebessert. 

In der Kombüse wurde Stauraum geschaffen und eine der Crew-Kabinen zu einer Lagerkabine umgebaut. Auf dem Messedeck lagern jetzt ein Teil unserer Rettungsmittel: Insgesamt haben wir über 400 Rettungswesten für Erwachsene und Kinder an Bord, die bereits markiert und für die erste Mission in Big Packs abgepackt sind. 

Auf dem Bridgedeck entstand ein kleiner Bereich für besonders schutzbedürftige Menschen und insbesondere für Kinder. Wir hatten eine Künstlerin an Bord, die einen Teil des Bereichs in eine bunte Landschaft verwandelt hat, damit die Kinder ein wenig Ablenkung von der Situation an Bord finden.

Aktuell sind wir neben den letzten Umbauarbeiten schon mitten in der Überführungs- und Missionsplanung. Das Schiff wird noch Ende des Sommers Deutschland verlassen und in Richtung Spanien aufbrechen. Dort sollen die letzten Kleinigkeiten, die während der Überfahrt im laufenden Betrieb auffallen, angepasst werden, bevor die SEA PUNK I zur ersten Mission aufbricht. 

Dafür sind wir auch weiterhin auf eure Spenden angewiesen! 

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KNEIPENPAKETE

Eine unserer kreativen Ideen, Spenden für unseren Verein und die bevorstehenden Missionen zu sammeln, sind unsere auffälligen Spendendosen, die wir in Absprache mit vielen Stammkneipen der Sea Punks-Mitglieder bereits in einigen Städten in Deutschland aufgestellt haben. 

Haltet doch einfach bei eurem nächsten Besuch eurer Kneipe des Vertrauens die Augen auf und vielleicht entdeckt ihr eine Dose mit unserem unverwechselbaren Seepferdchen-Logo drauf. Der netten Bedienung Trinkgeld geben und noch ein paar Münzen, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten, schließen sich doch nicht aus, oder? 

Noch besser: Ihr kennt eine Kneipe, in der ihr eine von unseren Spendendosen aufstellen könnt und betreut das Spendenprojekt vor Ort? Kein Problem! Einfach kurz bei uns unter fundraising@seapunks.de per Email melden und schon besprechen wir das Ganze. 

Vielen lieben Dank!

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MEDIZINISCHE VERSORGUNG AUF DER SEA PUNK I

Triggerwarnung: Dieser Text benennt sexuellen Missbrauch und Gewaltverletzungen.

Über die letzten Wochen wurden wichtige Fortschritte beim Ausbau und der Montage des neuen Medizincontainers auf der SeaPunk I gemacht. Zunächst wurde der Container mit dem Heck verschweißt und für die Anforderungen an die hohe See umgebaut. Beim Innenausbau und der medizintechnischen Ausstattung des Containers wurde Rücksicht genommen auf die Krankheiten und Verletzungen die Geflüchtete häufig aufweisen. Das gilt im besonderen Maße auch für alle Medikamente und medizinischen Verbrauchsartikeln die wir einsetzen werden. Daten die auf einem Seenotrettungsschiff der NGO Ärzte-ohne-Grenzen zwischen Januar 2016 und Dezember 2019 gesammelt wurden, zeigen dass jeder zweite Gast ärztliche Hilfe aufsuchen musste. 

Die am häufigsten dokumentieren Erkrankungen waren in dieser Untersuchung Hautkrankheiten, Reisekrankheit, milde Infektionskrankheiten der Atemwege und des Magen-Darm-Traktes, Kopfschmerzen und akute Verletzungen. Behandlungsbedürftige Hautkrankheiten waren vor allem die Krätze, welche typischerweise mit einer langen Verweildauer unter schlechten hygienischen Bedingungen verbunden ist (z.B. in Menschenmengen, in Armut und Internierungslagern). Häufig kommt es bei der Krätze zu einer Superinfektion der Haut, da eine medizinische Hilfe während der Flucht nur mangelhaft erfolgt und damit potentiell lebensbedrohlich ist.

Bei den akuten Verletzungen handelte es sich unter anderem um Verbrennungen, welche auftreten, wenn das Gemisch aus Salzwasser und Treibstoff, das häufig im Inneren der Boote verschüttet wird an der Kleidung und am Körper der Geflüchteten haften bleibt. Frauen scheinen überproportional häufig von Treibstoffverbrennungen betroffen zu sein. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass Frauen oft in der Mitte des Bootes sitzen, um vor den Wellen geschützt zu sein, da sie oft nicht schwimmen können. Wenn Treibstoff ausläuft, sammelt sich dieser oft in der Mitte des Bootes, wo die Frauen sitzen. 

Aber auch nicht-gewaltbedingte und gewaltbedingte Verletzungen traten auf. In einem von Ärzte-ohne-Grenzen veröffentlichten Bericht über den Gesundheitszustand von Geflüchteten die in einer der Internierungslager Libyens festgehalten wurden, sind neben den katastrophalen Lebensbedingungen Verletzungen durch stumpfe Gewalt, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch dokumentiert. Auch vor ihrer Ankunft in Libyen haben viele Geflüchtete in ihrem Herkunftsland oder auf der Flucht Gewalt erfahren, darunter Erpressung, Misshandlung, Menschenhandel, Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung. So mussten ca. 10% der weiblichen Gäste nach Verletzungen durch sexuell- und geschlechtsbezogene Gewalt behandelt werden. Auch zeigt sich, dass ca. ein Viertel aller Frauen die ärztliche Hilfe in Bezug auf ihre gynäkologische und reproduktive Gesundheit in Anspruch nahmen während ihres Aufenthalts auf dem Seenotrettungsschiff. Nicht zuletzt waren ca. 10% der Frauen zum Zeitpunkt der Rettung schwanger und in dieser Phase besonders schutzbedürftig.

Die adäquate medizinische Versorgung von Geflüchteten kann nur in einem Schutzraum wie dem Medizincontainer gelingen, vor allem in Hinblick auf Verletzungen und Erkrankungen weiblicher Geflüchteter. Auch muss dieser Container so ausgestattet sein, dass eine Therapie bereits auf hoher See begonnen werden kann, um die Gesundheit der Gäste zu erhalten und damit Folgekrankheiten oder einer Traumatisierung entgegenzuwirken. 

Diese medizinische Hilfeleistung ist hierbei mehr als eine klare rechtliche Verpflichtung im internationalen Seerecht. Sie ist ein Menschenrecht.

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LAUFTEAM – SPENDENAKTION FÜR DIE SEA PUNKS

„Keine Jeck es illejal“ hat ein Laufteam für den Köln-Marathon am 2. Oktober 2022 organisiert.

Gemeinsam sammelt das Laufteam unter den Anfeuerungsrufen des Supporter-Teams der Sea Punks dort Spenden für unseren Verein. Hört sich fantastisch an? Dann ab in die Laufschuhe und los gehts!

Mitmachen könnt ihr in den unterschiedlichen Wettbewerben (Marathon, Halbmarathon, Staffellauf). Als Teammitglied erhältst du ein exklusives Laufshirt zum Selbstkostenpreis. Deine Anmeldegebühr und das Anmeldeprozedere beim Köln Marathon wird von „Keine Jeck es illejal“ übernommen. Du sammelst dafür in deinem Umfeld bei Familie, Nachbar*innen, Freund*innen, Bekannten oder Arbeitskolleg*innen Spenden für deinen Lauf. Dafür gibt es eine einfache und kostenfreie Online-Plattform. Dort kannst du dich und unser Projekt kurz vorstellen und Deine Supporter*innen können online Spenden. Wir empfehlen einen Mindestbeitrag von 200 € zu sammeln. Alle Spenden gehen zu 100% an die Sea Punks.

Wir freuen uns auf euch – see you on the streets!

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Foto: Gabi Förster

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SCHIFFSAUSBAU – ES GEHT VORAN!

ACHTUNG #itsatrepp!

Wir haben endlich eine Treppe, von der aus bequem das Bridgedeck erreicht werden kann. Dort werden in den nächsten Wochen noch Gäste-Sanitäranlagen gebaut um den Platz optimal zu nutzen.

Auch sonst hat sich einiges auf unserem Kahn getan! Es wurden viele Stelle ausgebessert, entrostet, Teile abgeflext und wieder dran geschweißt. Dann hieß es lacken, lacken, lacken, lacken. Das hintere Deck wurde neu gestrichen, die Türen ausgebaut, gestrichen und wieder eingebaut.

Der Container für die Krankenstation wurde mit einem großen Kran auf die Sea Punk I gehoben und am Deck fixiert. Dafür wurde eine Unterkonstruktion gebaut und ans Schiff geschweißt. Danach wurde die Ablage fürs Rhib auf den Container befestigt. Dadurch verbrauchen wir möglichst wenig Platz und können das Beiboot mit unserem eigenen Kran von Bord heben.

Aktuell sind wir mitten in der Planung für den Ausbau der Sanitäranlagen und der Trinkwasserversorgung für unsere Gäste. Außerdem wird bald mit dem Innenausbau der Krankenstation begonnen und unsere Kombüse für die Versorgung von vielen Menschen optimiert.

Dafür sind wir auch weiterhin auf eure Spenden angewiesen!

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TAG DER GEFLÜCHTETEN AM 20. JUNI

Aktuell sind erstmals mehr als 100.000.000 Menschen weltweit auf der Flucht.

Mehr als 100.000.000 Menschen, die ihre Heimat verlieren, von ihren Familien getrennt werden, ihre Freund*innen zurücklassen müssen.

Mehr als 100.000.000 Menschen, die ihr Leben lang „fremd“ bleiben werden, die jeden Tag auf’s neue zu spüren bekommen, dass sie von vielen nicht willkommen geheißen werden.

Momo von den Rapfugees hat uns dazu eine Videobotschaft geschickt, in der er aus seiner Sicht davon berichtet was es bedeutet zu fliehen. 

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SCHIFFSUMBAU DER SEA PUNK I

Hier wird geschweißt, gestrichen, gearbeitet und geplant was das Zeug hält!

In den letzten Wochen ist auf der SEA PUNK I schon so einiges passiert: An Deck wurden die überflüssigen Bauten wie die Vogelobservationsstation, der A-Frame, eine Rolle und eine Winde abgebaut. Das Schiff wurde entrostet und ein neuer Emergencyexit eingesetzt. Der Tank ist entlüftet und frisch gereinigt worden. Außerdem wurde das Schanzkleid geschlossen und eine Reling gebaut. 

Auf dem Schiff wurde ein Kamerasystem installiert und die vorhandene Verkabelung überprüft und ergänzt. Dazu wurden passende Schalt- und Sicherheitspläne gezeichnet und Rettungsmittel angeschafft. 

Aktuell befinden wir uns gerade mitten in der Planung des Küchen- und Containerumbaus. Außerdem wird gerade eine Treppe zum Bridgedeck gebaut, die zu den zukünftigen Gäste-Sanitäranlagen führt. 

Trotzdem steht noch einiges auf unserer To-do-Liste. Falls du uns dabei unterstützen möchtest, dann melde dich gerne bei uns!

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Foto: Gabi Förster