LIVE British Cuisine auf Sizilien - okay then ... Machen Sie sich mal einen Begriff davon. Anreise in der Fahrgemeinschaft mit einem alten Benz, Baujahr '91. Berlin–Genua, 1.200 Kilometer. Dann 450 Seemeilen mit der Fähre nach Palermo und hinten raus nochmal quer über die Insel scheppern bis nach Augusta. Sizilien, kulinarisches Mekka schlechthin. Und dann wird man hier zum Abendessen mit englischer Cuisine abgefertigt. Shepherd’s Pie! Auf Basis von Sojagranulat, Champignons und der italienischen Dreifaltigkeit, Soffritto. Kartoffelpüree aus dem Spritzbeutel im punkigen Blumenmuster obendrauf drapiert, rein in den Ofen, Oberhitze und ab dafür. Selten so gut gegessen in Sicily (no front).+++ Whac-A-Mole am Wasserautomaten +++ Maulwurfhauen auf Sizilianisch. 4 × 10 Liter, 2 × 25 Liter, 1 × 30 Liter, macht 120 Liter zu je 4 Cent. Der örtliche Wasserautomat knallt allerdings nur einen Liter pro Durchgang raus. Dann wieder Karte ranhalten, zwischen den Kartenlesegeräten hin und her rattern, Ausfallschritte inklusive. Whac-A-Mole-Technik, schnell sein auf den Beinen! Daneben sizilianische Nonne e Nonni mit ihren kunstvoll eingeflochtenen Körben voller Zwei-Liter-Karaffen. Deutlich eleganter unterwegs als mein kleines Wasserwerk. Hinten raus jedenfalls reichlich Trinkwasser für die Crew und zum Kochen. Andiamo!+++ MANGIARE MANGIARE +++ Erster Einkauf beim örtlichen Obst- und Gemüsehändler eingetütet. 101,23 Euro für eine dermaßen solide Grundausstattung. Ein Teil davon landet direkt in der Minestrone zum Mittag, der Obstkorb ist drapiert, Vitaminzufuhr gesichert. An ausgewogener Ernährung soll es hier ohnehin nicht scheitern. Der örtliche Discounter bietet dazu eine erstaunliche Auswahl an veganen Ersatzprodukten, vegetarisch ist an Bord ohnehin Mindestmaß. Weitere 143,81 Euro für eine gehörige Grundausstattung versenkt. Macht zusammen 245,04 Euro, und das war gerade mal der erste Teil des Wocheneinkaufs. 14 Crewmitglieder, zwei Mahlzeiten täglich, Frühstück in Eigenregie. Da kommt einiges zusammen. Hier landen also unter anderem eure Spenden. Wer uns beim Füllen der Vorratskammern unterstützen möchte, darf das gerne tun.Der frühe Vogel fängt das Cornetto! Erste Amtshandlung des Tages: unsere SSC (Ship Shore Coordination, liebevoll auch Shit Show Coordination) zum Flughafen nach Catania kutschieren. Wecker um 5 Uhr, unchristliche Uhrzeit. Normalerweise ist hier der ÖPNV das Transportmittel der Wahl, keine Extrawurst für gewöhnlich. So früh geht allerdings noch kein Bus. Mit der Abreise unserer SSC ist dann auch der offizielle Übergang vollzogen. Shipyard over, Rotation incoming! Im Laufe des Tages reist dann der Großteil der Crew an. Zur Belohnung gibt’s am Flughafen noch ein italienisches Frühstück, caffè e cornetto. Zurück an Bord wird dann wieder deftig aufgetischt.+++ TEASER +++ LIVE-TICKER +++ ALLE AN BORD +++ Ahoi und herzlich willkommen an Bord! Ab morgen früh geht es hier dermaßen ans Eingemachte. Die Crew für unsere nächste Rotation reist an, die Einsatzvorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir nehmen euch mit hinter die Kulissen der SEA PUNKS. Trainings, Technikchecks, Kombüse und der ganz normale Wahnsinn an Bord. Wir berichten in regelmäßigen und vor allem unregelmäßigen Abständen über alles, was hier so passiert. Präsentiert wird dieser Liveticker von Sergio, ab morgen als Logistiker an Bord und offenbar noch nicht ausreichend ausgelastet. Also alle an Bord, morgen früh legen wir hier los! Jetzt mitverfolgen

Werde JETZT Bootschafter*in, und sichere mit einer monatlichen Spende von 13,12 €
oder mehr die Kosten von 41.666 € für unseren Schiffsbetrieb.

  • 14.686 € von 41.666 € mtl. Betriebskosten 35,25% 35,25%

Hast du auch keine Lust, der rassistischen Grenzpolitik der EU tatenlos zuzusehen?

NEWS

Hier findet ihr alle Blogeinträge.

SOCIAL MEDIA

Die neuesten Beiträge von unserem Mastodon-Kanal.

YOU’LL NEVER RESCUE ALONE:
GEMEINSAME KAMPAGNE MIT DEM FC ST. PAULI