LIVE +++ Lebensmittelunverträglichkeiten +++ Bzw. Vorlieben, Abneigungen und alles dazwischen. Bei Ankunft der Crew wird erstmal abgefragt, wer was verträgt und wer lieber die Finger wovon lässt. Bevor uns hier noch jemand blau anläuft. Macht die Sache für Galley und Logistik nicht zwingend einfacher. Glutenfreie Sojasauce, Tahini, Agavensirup, was im dt. Discounter um die Ecke längst Standard ist, erfordert hier etwas Recherche. Und entsprechend Finesse und Kreativität seitens unserer Köchin. Zum Mittag gibt’s erstmal Bowls zum Selbstdrapieren. Währenddessen wird in den Departments fleißig gearbeitet. Die Bridge stimmt sich ab, das Guest-Care-Department ist im regen Austausch, Familiarization-Runden laufen. Nicht nur untereinander, sondern vor allem mit dem Schiff. Einige sind zum ersten Mal für die SEA PUNKS unterwegs. Nebenbei wandern die nächsten Belege in die Buchhaltung. Lückenlos und sauber, PFLICHTBEWUSSTER PUNK!Feierabend, Schicht im Schacht! Heute Abend trudeln die letzten Crewmitglieder ein, morgen früh um 8 Uhr Morning Meeting, dann geht die Trainingswoche so richtig los. Heute erstmal ankommen. Mit 14 Leuten ist das Schiff mittlerweile bis auf den letzten Schlafplatz ausgebucht, fully booked! Unsere vierköpfige Vereinsdelegation hat deshalb ihr Lager anderweitig aufgeschlagen. Wir sitzen derweil noch in gemütlicher Runde zusammen. Ein wenig Vereinsarbeit, ein wenig Feierabend. Buona notte von der Insel!British Cuisine auf Sizilien - okay then ... Machen Sie sich mal einen Begriff davon. Anreise in der Fahrgemeinschaft mit einem alten Benz, Baujahr '91. Berlin–Genua, 1.200 Kilometer. Dann 450 Seemeilen mit der Fähre nach Palermo und hinten raus nochmal quer über die Insel scheppern bis nach Augusta. Sizilien, kulinarisches Mekka schlechthin. Und dann wird man hier zum Abendessen mit englischer Cuisine abgefertigt. Shepherd’s Pie! Auf Basis von Sojagranulat, Champignons und der italienischen Dreifaltigkeit, Soffritto. Kartoffelpüree aus dem Spritzbeutel im punkigen Blumenmuster obendrauf drapiert, rein in den Ofen, Oberhitze und ab dafür. Selten so gut gegessen in Sicily (no front).+++ Whac-A-Mole am Wasserautomaten +++ Maulwurfhauen auf Sizilianisch. 4 × 10 Liter, 2 × 25 Liter, 1 × 30 Liter, macht 120 Liter zu je 4 Cent. Der örtliche Wasserautomat knallt allerdings nur einen Liter pro Durchgang raus. Dann wieder Karte ranhalten, zwischen den Kartenlesegeräten hin und her rattern, Ausfallschritte inklusive. Whac-A-Mole-Technik, schnell sein auf den Beinen! Daneben sizilianische Nonne e Nonni mit ihren kunstvoll eingeflochtenen Körben voller Zwei-Liter-Karaffen. Deutlich eleganter unterwegs als mein kleines Wasserwerk. Hinten raus jedenfalls reichlich Trinkwasser für die Crew und zum Kochen. Andiamo!+++ MANGIARE MANGIARE +++ Erster Einkauf beim örtlichen Obst- und Gemüsehändler eingetütet. 101,23 Euro für eine dermaßen solide Grundausstattung. Ein Teil davon landet direkt in der Minestrone zum Mittag, der Obstkorb ist drapiert, Vitaminzufuhr gesichert. An ausgewogener Ernährung soll es hier ohnehin nicht scheitern. Der örtliche Discounter bietet dazu eine erstaunliche Auswahl an veganen Ersatzprodukten, vegetarisch ist an Bord ohnehin Mindestmaß. Weitere 143,81 Euro für eine gehörige Grundausstattung versenkt. Macht zusammen 245,04 Euro, und das war gerade mal der erste Teil des Wocheneinkaufs. 14 Crewmitglieder, zwei Mahlzeiten täglich, Frühstück in Eigenregie. Da kommt einiges zusammen. Hier landen also unter anderem eure Spenden. Wer uns beim Füllen der Vorratskammern unterstützen möchte, darf das gerne tun. Jetzt mitverfolgen

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